Bevor ich in den nächsten Tagen meinen Bericht vom Wochenende hochlade, hier und heute zunächst einmal eine etwas belanglosere Sache: ich war gestern im Kino.
Jaja, wundervoll, spannend, überwältigend, ich weiß ja.
Warum ich das dennoch hier poste, hat seine Bewandtnis weniger in der Tatsache, dass der Film so gut war - das war er ganz sicher nicht - sondern viel mehr darin, dass er in der Stadt spielte, in der ich mich gerade aufhalte.
Der Moment, als Vater und Tochter gemeinsam auf der Fähre nach Asien sitzen - genau da habe ich auch schon unzählige Male gesessen, habe Chay angeboten bekommen, habe den Ausblick auf die Aya Sofia und die Blaue Moschee genossen. Die Blaue Moschee, die Neue Moschee, der Platz vor der Neuen Moschee, Istanbuler Hinterhöfe, das Marktviertel, Istanbuler Dächer, Istanbuler Touristenläden - irgendwie hat all das ja doch seinen Charme, einfach, weil ich all diese Orte inzwischen kenne und dort war und mir auf dem großen Bildschirm mal wieder aufgefallen ist, wie sehr ich Istanbul liebe...
Und ganz ehrlich, eigentlich ist ein traditionelles türkisches Hamam für den Showdown gar keine so schlechte Wahl.
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